Sozialhilfe - ein System zum Nutzen aller

Botschafterinnen und Botschafter kommen zu Wort

Peter Stämpfli

Verwaltungsratspräsident Stämpfli AG

«Der soziale Frieden ist für die ganze Gesellschaft und die Wirtschaft von wesentlicher Bedeutung. Sie ist eine bedeutende Stütze der Stabilität in der Schweiz.»

Balthasar Glättli

Nationalrat Grüne

«Alle Menschen sollen eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben in Würde haben. Dies soll kein Privileg für diejenigen sein, die glückliche Bedingungen haben, sondern ein Recht für alle.»

Thomas Heiniger

Präsident des Schweizerischen Roten Kreuz

«Die Sozialhilfe Schweiz ist eine Erfolgsgeschichte und wichtig für das gute Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Armut kennt keine Grenzen – jede dritte Person, die Sozialhilfe bezieht, ist ein Kind oder eine jugendliche Person. Ihre Unterstützung bedeutet gleichzeitig eine Investition in die Zukunft. Das Ziel der Sozialhilfe muss auch in Zukunft sein, ein Leben in Würde zu ermöglichen und gleichzeitig die Chance zu geben, wieder in die finanzielle Selbständigkeit zurückzufinden.»

Mattea Meyer

Nationalrätin SP, Präsidentin Schweizerisches Arbeiterhilfswerk SAH

«Niemand soll ständig Angst haben müssen, die nächste Rechnung nicht bezahlen zu können. Ein Leben in sozialer Sicherheit für alle ist möglich. Dafür braucht es eine starke Sozialhilfe.»

Franziska Teuscher

Gemeinderätin Stadt Bern, Direktorin für Bildung, Soziales und Sport

«Die Sozialhilfe sorgt dafür, dass Armut in der Schweiz wirksam bekämpft wird. Wir brauchen deshalb eine solide Sozialhilfe mit existenzsichernden Leistungen.»

Miriam Behrens

Direktorin Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH

«Weil eine Gesellschaft nur dann stark ist, wenn alle ihre Mitglieder aktiv daran teilnehmen können. Die Charta Sozialhilfe ist ein wichtiger Schritt für mehr Menschlichkeit und Solidarität.»

Jonas Lüscher

Schriftsteller

«In der Sozialhilfe findet der grundlegende Gedanke einer solidarischen Gesellschaft seinen Ausdruck. Sie ist nicht nur ein wichtiges Instrument gegen die Verelendung und eine Garantie für die Teilhabe an der Gesellschaft, sie definiert auch, welche Art von Gemeinschaft wir sein wollen.»

Walter Vogelsanger

Regierungsrat SH

«Die Sozialhilfe bewahrt Menschen in Notsituationen vor Armut, Verelendung und Ausgrenzung. Die Sozialhilfe trägt so wesentlich zum sozialen Frieden in der Schweiz bei und garantiert, dass alle Personen menschenwürdig leben können.»

Raphael Golta

Stadtrat, Sozialvorsteher Stadt Zürich

«Die Sozialhilfe ist für alle die Menschen da, die ihre Existenz nicht durch Erwerbsarbeit sichern können. Sei es, weil sie kleine Kinder betreuen oder weil sie zu krank, zu wenig leistungsfähig oder nicht ausreichend qualifiziert sind, um am Arbeitsmarkt eine Chance zu haben. Sie haben keine Alternative zur Sozialhilfe und sind auf unsere Unterstützung angewiesen – bis sie sich und ihre Familien wieder aus eigenen Kräften finanzieren können.»

Urs Lauffer

Vizepräsident Universitätsspital Zürich, ehem. Vizepräsident der Stadtzürcher Sozialbehörde

«Die Sozialhilfe ist eine eigentliche Erfolgsgeschichte, um die uns andere Länder beneiden. Sie ist ein wirksames Instrument der Armutsbekämpfung, das mit durchaus vertretbaren Kosten Wirkung erzielt. Und nicht zuletzt verhindert die Sozialhilfe Elendsbilder, wie sie uns im nahen und fernen Ausland immer häufiger begegnen.»

Astrid Furrer

Kantonsrätin/Stadträtin FDP, Co-Präsidentin Sozialkonferenz Kt. Zürich

«Funktionierende Sozialwerke sind für ein freiheitliches und demokratisches Land elementar. Die wirtschafltiche Sozialhilfe ist für das starke Sicherheitsgefühl in der Schweiz unentbehrlich, und sie ist eine Erfolgsgeschichte.»

Markus Allemann

Geschäftsleiter SWISSAID

«Die Stärke des Volkes misst sich am Wohl der Schwachen - so steht es in der Bundesverfassung. Mit der «Agenda 2030» der UNO bekennt sich die Schweiz global und lokal dazu, «niemanden zurück zu lassen». Gut so, denn für eine nachhaltige Entwicklung unseres Planeten, braucht es die Teilhabe aller.»

Felicitas Huggenberger

Direktorin Pro Infirmis

«Wenn Erwerbseinkommen oder Rente nicht zum Leben reichen, brauchen Menschen mit und ohne Behinderung Sozialhilfe. Damit sie nicht in Armut leben müssen. Wird die Sozialhilfe weiter gekürzt, landen sie trotzdem in der Armut.»

 

Martin Klöti

Regierungsrat SG, Präsident SODK

«Die Sozialhilfe ist eine wichtige Errungenschaft. Sie ermöglicht den betroffenen Menschen ein Leben in Würde und verhindert Ausgrenzung und Verarmung. Dies erhöht die gesellschaftliche Stabilität.»

Alec von Graffenried

Berner Stadtpräsident

«Die Sozialhilfe ist ein wichtiger Pfeiler im System der sozialen Sicherung der Schweiz. Sie schützt wirksam vor Armut und Ausgrenzung. Damit die Sozialhilfe ihre Aufgaben erfüllen kann, braucht es ein Zusammenwirken von Kantonen und Gemeinden und einheitliche Standards, wie sie in den Richtlinien der SKOS enthalten sind.»

Christoph Sigrist

Pfarrer des Grossmünsters Zürich

«Schon vor 500 Jahren wurde in Zürich durch den Reformator Ulrich Zwingli und den Rat mit der ersten Almosenordnung der Eidgenossenschaft die Charta der Sozialhilfe in Grundzügen ins Herz geschrieben: Eigenverantwortung durch Bildung und Arbeit, Solidarität durch Geld, diakonisch gewaschen, und aufsuchende Sozialhilfe als Gemeinwesenarbeit.»

Ruth Dreifuss

Alt Bundesrätin

«Die Sozialhilfe ist ein Netz für alle, die zu wenig haben: Junge und Alte, Alleinstehende und Familien, arbeitslose Menschen und solche mit zu geringem Einkommen.»

Nicolas Galladé

Präsident Städteinitiative Sozialpolitik, Stadtrat Winterthur

«Sozialhilfe wirkt. Sie verhindert, dass Armut weitervererbt wird und gibt Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Verhältnissen eine Chance: Die allermeisten schaffen den Weg in die wirtschaftliche Selbständigkeit.»

Heinz Altorfer

Vizepräsident Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft SGG

«Sozialhilfe schafft für Armutsbetroffene die Möglichkeit, sich durch Beratung, Aus- und Weiterbildung aus ihrer prekären Situation zu befreien, Selbstvertrauen und eine existenzsichernde Anstellung zu finden.»

Beat W. Zemp

Ehem. Zentralpräsident Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz

«Für Kinder und Jugendliche aus bedürftigen Familien ist die Sozialhilfe besonders wichtig. Sie sollen ohne Benachteiligung aufwachsen können und ihr Begabungspotenzial voll entfalten, um später ihren Lebensunterhalt selber verdienen zu können.»

Anne-Claude Demierre

Staatsrätin FR, Vize-Präsidentin SODK

«Ein Drittel der Menschen, die Sozialhilfe beziehen, sind Kinder oder Jugendliche. Sie brauchen einen geeigneten Rahmen, um sich zu gesunden und verantwortungsbewussten Menschen entwickeln zu können. Die Sozialhilfe unterstützt sie darin, ihre Potenziale zu entfalten und sich so später aus der Armut zu befreien.»

Mario Fehr

Mario Fehr

Regierungsrat ZH, Vorstandsmitglied SODK

«Ein Wettbewerb um die tiefsten Sozialhilfeleistungen ist schädlich und untergräbt die Solidarität unter den Kantonen und Gemeinden. Deshalb braucht es Richtlinien, die schweizweit zur Anwendung kommen.»

Marianne Lienhard

Regierungsrätin GL, Vorstandsmitglied SODK

«Wer Sozialhilfe benötigt, ist verpflichtet, mit den Behörden zusammenzuarbeiten und transparent über seine Situation und seine Einkommensverhältnisse zu informieren. Wer die Zusammenarbeit verweigert oder sich nicht an Abmachungen hält, muss mit Sanktionen rechnen.»

Christoph Eymann

SKOS-Präsident und Nationalrat

«Eine starke Sozialhilfe ist für mich entscheidend, damit die Betroffenen in Würde leben können.»

Christoph Amstad

Regierungsrat OW, Vorstandsmitglied SODK

«Mit gezielten Massnahmen und mit Anreizen wird die Arbeitsmarktintegration jener Menschen gefördert, die arbeiten können. Dies entlastet die Sozialhilfe. Nur: Ein Grossteil der Sozialhilfeempfänger sind niedrig qualifiziert. Längst nicht alle finden eine neue Stelle.»

Susanne Schaffner

Susanne Schaffner

Regierungsrätin SO, Vorstandsmitglied SODK

«Scheidung oder Trennung, Langzeitarbeitslosigkeit und Schicksalsschläge sind Risiken, die jede und jeden treffen können. Diese Risiken sind nicht durch Sozialversicherungen gedeckt. Deshalb braucht es die Sozialhilfe.»

Esther Waeber-Kalbermatten

Staatsrätin VS, Vorstandsmitglied SODK

«Wieviel Geld für Gesundheit, Miete und den Alltag notwendig sind, wird nach klaren Regeln von Fachpersonen ermittelt und anhand von objektiven Kriterien beurteilt. Leistungen werden – wie letztmals 2016 – angepasst, wenn sich die Umstände ändern und ein entsprechender Bedarf festgestellt wird.»

Jean-Nathanaël Karakash

Staatsrat NE, Vorstandsmitglied SODK

«Rund ein Viertel der Sozialhilfebeziehenden arbeitet, verdient zu wenig und gehört damit zur Gruppe der Working Poor. Auch sie verdienen ein Leben mit Würde – dabei unterstützt sie die Sozialhilfe.»

Pierre-Yves Maillard

Alt Staatsrat VD, Präsident Schweizerischer Gewerkschaftsbund

«Es braucht deutlich mehr Investitionen in die Aus- und Weiterbildung, damit Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger bessere Chancen haben auf dem Arbeitsmarkt.»

Kurt Fluri

Nationalrat, Präsident Schweizerischer Städteverband

«Damit die Sozialhilfe funktioniert, braucht es ein solidarisches und föderales Zusammenwirken von Kantonen, Städten und Gemeinden.»

Corine Mauch

Stadtpräsidentin Zürich, Vize-Präsidentin Schweizerischer Städteverband

«Die Städte stehen für eine verlässliche und faire Sozialhilfe ein. Ein tragfähiges Netz für die Schwächsten ist die Basis für unser gutes und erfolgreiches Zusammenleben.» 

 

Elisabeth Baume-Schneider

Elisabeth Baume-Schneider

SKOS-Vizepräsidentin, Direktorin EESP Lausanne

«Die Sozialhilfe ist viel mehr als eine finanzielle Hilfe. Sie ermöglicht mit den Menschen, die mit Schwierigkeiten konfrontiert sind, in Verbindung zu bleiben. Diese soziale Beziehung liegt in unserer Verantwortung.»

Therese Frösch

Therese Frösch

Ehem. Co-Präsidentin SKOS

«Die Aufwendungen für die soziale Sicherheit betragen 170 Milliarden Franken pro Jahr. Die Sozialhilfekosten liegen bei 2,7 Milliarden - gerade einmal 1,6 Prozent der Gesamtkosten. Die Sozialhilfe ist damit ein sehr effizientes und kostengünstiges System der Armutsbekämpfung.»

Cyrill Wiget

Gemeindepräsident Kriens, Vorstand Schweizerischer Städteverband

«Erfolgreiche Sozialhilfe braucht die Zusammenarbeit von Kantonen, Städten und Gemeinden und von Behörden und Klienten.»

Felix Wolffers

Ehem. Co-Präsident SKOS

«Die Sozialhilfe ist eine Volksversicherung für alle Risiken, die nicht durch die Sozialversicherung gedeckt werden. Diesem wichtigen Pfeiler der sozialen Sicherheit gilt es Sorge zu tragen.»

Jean-Daniel Gerber

Präsident Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft

«Ein Wohlfahrtsstaat wie die Schweiz darf sich Armut nicht leisten. Die Sozialhilfe ist ein geeignetes Mittel, damit alle Bewohnerinnen und Bewohner dieses Landes am wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben teilhaben können.»

Petra Bättig

Stadträtin Uster, Abteilungsvorsteherin Soziales

«Die Stärke der Sozialhilfe ist, dass sie Hilfe zur Selbsthilfe bietet: Die betroffenen Menschen werden dabei unterstützt, ihr Leben möglichst rasch wieder selbstständig und selbstbestimmt zu führen.»

Christoph Brutschin

Regierungsrat BS

«Einheitliche Sozialhilfe-Richtlinien sind das Ergebnis eines urschweizerischen, föderalen Projekts, das die Solidarität unter Kantonen und Gemeinden sicherstellt. Den Betroffenen bedeuten sie Verlässlichkeit und Anstand.»

 

Regula Dell’Anno-Doppler,

Vizeammann Baden, Grossrätin Kanton Aargau

«Bei der Materiellen Hilfe geht es nicht darum, Gelder zu verwalten, sondern die Betroffenen zu befähigen, ihre Selbstständigkeit aufrechtzuerhalten oder wiederzuerlangen. Nur so ist Sozialhilfe nachhaltig.»

Peter Gomm

ehemaliger Regierungsrat SO, ehemaliger Präsident SODK

«Die Schweiz schafft es, Menschen nicht auszugrenzen, indem sie ein unterstes Netz zur Verfügung stellt, das ihnen ein Mindestmass an Teilnahme am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben ermöglicht.»

Martin Merki

Vorstandsmitglied Städteinitiative Sozialpolitik, Stadtrat Luzern

«Die meisten Menschen in der Sozialhilfe haben das Ziel, möglichst schnell wirtschaftlich wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Deshalb braucht es verlässliche Standards und eine vernünftig ausgestaltete Sozialhilfe.»

Paolo Beltraminelli

alt Staatsrat TI

«Für die meisten Menschen leistet die Sozialhilfe eine vorübergehende Unterstützung. Sie gibt ihnen den existentiellen Boden und bietet die nötige Beratung, damit sich die Betroffenen auffangen und so ausrichten, dass sie später wieder auf eigenen Beinen stehen.»